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Renaissance

Michael PraetoriusDie Musik der Renaissance umfasst den Zeitraum von 1400 - 1600, es ist die Musik der beginnenden Neuzeit. Das Zentrum der Musik ist Italien, venezianische Schule, und die Niederlanden, England und Burgund, die franko-flämische Schule. Hohe Spaltklänge, also nicht vermischte Klänge, des Mittelalters wurden gegen den Vollklang ersetzt. Die Quinten- und Quartenharmonik weicht Terzen und Sexten. Die Entwicklung der Dreiklangharmonie bereitet sich vor, indem statt der vormals üblichen aufeinander folgenden Stimmeinsätze die Zeilen jetzt gemeinsam begonnen wurden. So wird die dreistimmige Satztechnik des Fauxbourdon ein weiteres Kennzeichen für die Renaissancemusik. Sie sicherte die Verständlichkeit der Texte und war leicht nachvollziehbar. Die Einteilung der Stimmen in Sopran, Alt, Tenor und Bass wird abgeschlossen. Mit der hinzugefügten Bassstimme im Chorsatz wandelte sich das Klangideal, und der vierstimmige Chorsatz wurde Standard.

Durch Erfindung des Buch- und Notendrucks fanden die Kompositionen und Texte weite Verbreitung.

Michael Prätorius

Es entwickelten sich Motetten, Messgesänge und Madrigale, die bedeutendste Form der weltlichen Musik in der Renaissance. Eine typisch deutsche Entwicklung ist das Tenorlied, bei der die (oft einem Volkslied entlehnte) festgelegte Melodie im Tenor liegt und von den anderen Stimmen kunstvoll umspielt wird. So steht in der Vokalmusik die Mehrstimmigkeit, Polyphonie, im Mittelpunkt der Renaissancemusik. Die Entwicklung im Gesang geht vom gleichzeitigen Singen verschiedener Melodien zum Begleiten der Melodie mit Akkorden, die Melodie liegt auf den Akkorden. Es werden nun bewusst Moll- und Durdreiklänge und deren Umkehrungen angewandt. In der Kirchenmusik beginnt die Orgel langsam Fuß zu fassen.

 

Michael Prätorius (um 1571 - 1621)

    Es ist ein Ros entsprungen

F

Johann Hermann Schein (1586 - 1630)

    Trinklied
    Holla, gut G’sell

C
E

Johann Hermann Schein

Die Vielfältigkeit der Instrumente vergrößerte sich. Zu Orgel und Zupfinstrumenten gesellten sich Blas- und Streichinstrumente wie Schalmei, Blockflöte, Posaune, Sackpfeife, Querflöte sowie Drehleier, Fiedel, Gambe, Harfe und das Spinett. Dadurch erfährt der Instrumentenbau in Europa eine erste große Entwicklung. Insbesondere Holzblas-, Blechblas- und Streichinstrumente werden in Anlehnung an das Gesangsquartett in mehreren Stimmlagen gebaut. Solistische Gesänge und Ensemblestücke wurden mit ihr begleitet. Üblich ist das Spiel im Quartett, aber auch drei- und fünfstimmige Instrumentalstücke kommen vor. Die Instrumentierung ist meist nicht festgelegt.
Das gebräuchlichste Hausinstrument der Zeit ist die Laute.

Johann Hermann Schein

Liedkategorien:
A
- Frühlingslieder, B - Heimat- und Wanderlieder, C - Trinklieder, D - Liebeslieder, E - Festliche und Tendenzlieder, F - Weihnachtslieder, G - Sängersprüche

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